Gemeinschaft leben im Pfarrverband St. Andrä | Karlau | St. Lukas
  • Dominikuskapelle

  • Die Dominikuskapelle ist in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Orte des Gebetes in unserem Viertel geworden. Immer mehr Menschen kommen mit ihren Freuden und Sorgen zu Gott. Jesus, in der Gestalt des eucharistischen Brotes gegenwärtig, ist das offene Herz Gottes für alle Menschen. Fast alle machen die Erfahrung, das man nicht leer, sondern mit Geist und Zuversicht beschenkt diesen Ort wieder verlässt.
    Die Dominikuskapelle ist von Montag bis Freitag, jeweils von 8 – 18 Uhr, für Dich geöffnet. Komm vorbei!
    Gottesdienste in der Dominkuskapelle: Jeden Montag, Mittwoch und Freitag um 18.30 Uhr.

    Eingang

    Bei der Kirche außen links zurück, bis man an der Ecke ansteht.

    Der Ambo

    Im liturgischen Lesepult hat Michael Kienzer sechs Worte verborgen: Gott – Wort – Fleisch – Zeit – Raum – Erinnerung. Andeutungsweise lässt sich das erste Wort lesen, die übrigen verschwinden in der Tiefe des Glasobjektes. Der Ambo ist damit nicht nur eine notwendige Buchunterlage, sondern selbst schon ein „Wortspeicher“, ein geheimnisvoller Urgrund, aus dem heraus das Wort, das immer neu zu sagen ist, entlassen wird. Die gewählte Wortfolge ist außerdem eine knappe Zusammenfassung vom Prolog des Johannesevangeliums: „Das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt“ in den Bedingungen von Raum und Zeit. Auf dem Glasambo liegt immer offen die heilige Schrift.
    Lesen Sie bitte das Wort des Lebens!

    Der Altar

    Der Altar von Michael Kienzer gleicht einem großen gefalteten Tuch. Man denkt an die zusammengelegten Tücher im leeren Grab nach der Auferstehung des Herrn. Schön gefaltet und an einer besonderen Stelle deponiert, sind sie der Hinweis, dass etwas Neues begonnen hat. Der Tod ist abgelegt, die Liebe hat gesiegt, Jesus lebt! Die gefaltete Aluminiumplatte ist gebundene Energie. Die formale Eleganz der Biegungen und horizontalen Lagen täuscht nicht darüber hinweg, dass eine unglaubliche Kraft in diesem Altarprojekt gespeichert ist. In der Feier der Eucharistie wird diese Kraft in geistlicher Weise freigelegt, gewandelt und kommuniziert. Sie sind eingeladen, auch an Wochentagen, das „Mahl des Herrn“ mitzufeiern!

    Der Tabernakel

    Wie ein gotisches Sakramentshäuschen ist der Tabernakel in die Wand integriert. Er besteht aus einer rohen Höhle in der Ziegelwand, die mit einer kostbaren Tür abgeschlossen ist. Zwischen zwei Glasplatten sieht man zusammengefaltet ein altes Messkleid. Jesus, der wahre Priester, hat sein Leben gegeben und ist gegenwärtig im eucharistischen Brot. Der allmächtige Gott lässt sich in der Einfachheit und erschreckenden Begrenztheit unseres alltäglichen Lebens finden. Die Mauerhöhle lässt darüber hinaus noch an die Seitenwunde Jesu denken. Gott hat ein offenes Herz für  alle Menschen. Seine Liebe kennt keine Grenzen. Kommt lasset uns anbeten!

     

    Das Kreuzbild

    Ausgangspunkt für die Fotoarbeit von Hermann Glettler war ein gefundenes, durch Hitzeeinwirkung scheinbar zerstörtes Plastikkreuz. Der bewusste Blick auf dieses verdrehte Kreuz und auf den extrem gewundenen Jesus-Corpus führt jedoch ins Zentrum der christlichen Botschaft: Jesus hat am Kreuz den Tod und die Sünde ins Gegenteil verdreht. Er hat Leben und Versöhnung ermöglicht. Jesus hat den Tanz des neuen Lebens begonnen. Er ist am Kreuz zum Vortänzer für das Fest des ewigen Lebens geworden.